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Einem Etienne nimmt man besser keinen Parkplatz weg. Jochen hat sich einen Aktenvernichter gekauft und George hat eine gelbe Schleife am Hund. 

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Comments

Bastian S.

Unterhaltet euch mal mit PoC über ihre Erfahrungen mit der Polizei. Die unterscheiden sich in aller Regel fundamental von den Erfahrungswerten weißer Menschen im Umgang mit Polizisten. Es wäre zu einfach, zunehmenden Rassismus, Nationalismus, Rechtsextremismus innerhalb von Sicherheitsbehörden auf Einzelfälle zu reduzieren. Wenn Seehofer Studien über Racial Profiling innerhalb der Polizei proaktiv verhindert, wenn man die Entwicklungen der letzten Jahre (Oury Jalloh, Polizeiskandal in Hessen, Polizei Stuttgart etc) betrachtet, ist der Verdacht, es würde strukturell etwas schief laufen bei der Polizei nicht zu weit hergeholt. Aus der weißen, hegemonialen Perspektive kann man das Problem einfach nicht valide bewerten. Wer sich mehr für die Thematik interessiert, dem empfehle ich die Texte und Interviews vom bzw. mit dem Hamburger Polizeisoziologen Rafael Behr. Sehr aufschlussreich.

Ludwig Meijer

Sehr guter Vorschlag! Die Gesellschaft muss viel mehr für sowas sensibilisiert werden. Ich finde es erschreckend wie viel Faschismus in unserer Gesellschaft einfach so akzeptiert wird und auch wie viele Nazis von der Politik geschützt werden. Umso wichtiger ist es, dass Antifaschisten aufstehen um sowas zu verhindern! Man könnte auch generell mal über den Kapitalismus als Ursache für Rassismus und Faschismus reden.

Benjamin überfall

Boah Leute :D Habe euch vermisst. Ich könnte euch einfach ewig zuhören, da trefft ihr einfach einen Nerv. :D Ich fand Edes Parkplatz Story mal wieder Gold. Auch wenn ich jetzt nicht finde, dass man da unbedingt sofort auf 180 sein muss, bewundere ich da seinen Gerechtigkeitssinn und das man solchen Leuten mal die Stirn bietet. Ich bin da relativ ähnlich eingestellt, bin dann aber oftmals zu konfliktscheu. Von dem Themen her fand ich den Trump Part auch nicht nervig oder uninteressant. Interessant wie ihr so darüber denkt und sofern das Thema nicht dauernd aufkommt bzw. sich Dinge überholen -> Gerne. Barlow, wünsche dir weiterhin gute Besserung – bin immer traurig wenn eine Folge ausfällt – aber natürlich vollstes Verständnis.

Schmuser

Wegen den Ärtzen ich kenn das so das man von seinem Hausarzt eine Liste der Ärzte z.B. HNO bekommen hat. Mit Adresse Telefonnummer usw. Quasi die erste "Google" seite :D

Jule Julchen

Danke Etienne für die wahren Worte bzgl Georgs Krankheit. Wer da ernsthaft ein Problem hat, dass Folgen gesundheitlich ausfallen müssen, der sollte sich einfach verpi...

Lehbot

Wenn Du merkst, dass Du eigentlich der Asi bist. :D

Podcast ohne (richtigen) Namen

Als jemand der selbst Afro-Deutscher ist und dessen Adoption von den potenziellen Eltern damals aufgrund der als zu dunkel empfundenen Hautfarbe abgelehnt wurde finde ich es immer wieder befremdlich, wie in einem in einer inhaltlichen DIskussion das Mitspracherecht aufgrund der (und sei es nur "gefühlten") Hautfarbe entzogen oder eingeschränkt wird. Tatsächlich halte ich das Cherry Picking von anekdotischer Evidenz auch für keineswegs produktiv, vor allem in einer Zeit in dem gefährliche und rassistische Stereotypen wie etwa der "weiße Faschocop" ohne jegliche Überprüfung der Faktenlage übernommen und verbreitet werden. (Siehe "zunehmender Rassismus"). Und allgemein gilt: Jemandem die Kompetenz oder das Recht zur Mitsprache aufgrund der Hautfarbe abzusprechen ist a) rassistisch und b) komplett kontraproduktiv, wenngleich es zurzeit mega beliebt ist, weil man auf die Art und Weise natürlich jeden mundtot machen kann, der einem widerspricht. So oder so war das aber auch nicht der Kern der Frage um die es ging oder die wir beantwortet haben und zudem eine Thematik die derart komplex ist, dass man dazu vermutlich nicht nur eine eigene Folge sondern einen eigenen Podcast machen kann wenn man es denn möchte. Ich möchte es schon alleine deshalb nicht, weil mir bei dem Thema (siehe Eingangskommentare) immer wieder auffällt, dass dort letztendlich seltenst eine inhaltlich sinnvolle Auseinandersetzung stattfindet. LG George

Oroida

an eddys stelle hätte ich der frau des doppelten jochen auf malle einfach nur "brä brä" ins ohr geflüstert

Bastian S.

@George: Mein Beitrag bezog sich auf die "Schwarze Schaf"-/Einzelfall-Theorie von Eddy, die exakt auf Linie mit der Seehofer-Argumentation ist. Vielleicht hätte ich das klarer zum Ausdruck bringen müssen. Seehofer verwendet dieses Argument, um eine Aufklärung über strukturelle Probleme innerhalb der Polizei zu verhindern. Wir sollten Seehofers Position nicht dadurch stärken, indem wir dieses Argument weitertragen. Ich finde es in der aktuellen Debatte eher befremdlich, wenn - zu Talkshows über Rassismus und Polizeigewalt ausschließlich Weiße eingeladen werden (s. Maischberger, 3.6.), - Seehofer Studien zu Racial Profiling und strukturellem Rassismus innerhalb der Polizei deshalb nicht durchführen lässt, weil es „gesetzlich verboten“ wäre, - als Echo auf BLM in den sozialen Medien „Rassismus gegen Weiße“ oder „All Lives Matter“ bespielt wird, was letztlich nur Ausdruck einer Nichtanerkennung oder Herunterspielen des Problems durch nicht-betroffene Menschen ist und den Diskurs in eine völlig falsche Richtung verschiebt, - mir implizit Rassismus gegen Weiße unterstellt wird, weil ich die Aussagekraft von Erfahrungen weißer Menschen mit Polizisten in Frage stelle. Eddy spricht am Anfang des Podcasts von Abstraktionsvermögen. Ebendas würde ich mir auch in der Rassismus- und Polizeidebatte wünschen. Stattdessen sehe ich breitflächige Tendenzen der Leugnung, Relativierung oder Rechtfertigung. Die Einzelfall-Theorie spielt denjenigen in die Karten, die strukturelle Probleme von Grund auf leugnen. https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/gewalt-und-rassismus-in-der-polizei-die-einzelfalle-a-cd443857-8b78-403c-8b43-63deb4dd5750 Interview mit Rafael Behr: https://youtu.be/QtaFLmhapFg?t=14478 Interview mit Stephan Anpalagan: https://youtu.be/scCtXB5tbtE?t=10532

Nadir Longleg

Hatte zwar schon lange keins mehr in der Hand, aber gab es oder gibt es in Telefonbüchern nicht auch Landkarten? 🤔

Bastian S.

@George: Ich habe eine E-Mail Benachrichtigung darüber bekommen, dass du auf meinen Beitrag geantwortet hast, leider finde ich deine Antwort hier nicht. Falls du diese wieder gelöscht hast, werde ich nicht darauf antworten. Falls es sich um ein technisches Problem handelt, wäre ich dir dankbar, wenn du mir kurz Bescheid geben würdest. Danke

Tinbox

Ich finds gut wie George versucht diplomatisch über die ausgefallene Folge zu reden und Etienne reingrätscht und mal Klartext redet. Er hat dabei natürlich völlig recht. Man unterstützt euch ja hier auf freiwilliger Basis weil einem euer Content gefällt, aber das heißt jetzt nicht, dass man Anspruch auf regelmäßige Releases nach Zeitplan hat. Vor allem wenn man die Hintergründe für die Ausfälle betrachtet. Macht einfach weiter so, ihr drei seid zusammen echt genial.

Podcast ohne (richtigen) Namen

Jesus Christus, die unterirdische Qualität der von Dir verlinkten Artikel ist erscheckend bis beängstigend, vor allem wenn man sich im Falle des DLF vergegenwärtigt, dass es sich um gebührenfianzierte Inhalte handelt. Es gilt die gesamte Zeit, dass mit Unterstellungen und anekdotischer Evidenz die Beweislast umgekehrt wird und zudem ein gleichsetzen von Korrelation und Kausalität stattfindet. Weil man halt so UNBEDINGT Rassisten sowie systemischen Rassismus finden möchte, ob der nun existiert oder nicht ist zweitranging weil es gar nicht um eine Untersuchung oder das finden von Fakten geht sondern das Urteil bereits feststeht und man versucht, die Realität eben passend zu biegen. Übrigens das exakte Gegenteil von dem, wie Wissenschaft funktioniert. Das ist insofern nicht verwunderlich, weil es die typische Methodik in einem Kontext ist, in dem sich sachlich nicht das zeigen lässt, was man gerne zeigen würde. Ist für mich aber erschreckend, wenn ich mir überlege, dass es das durch die redaktionellen Kontrollen schafft und dann noch von Menschen als offenbar "verlinkungswürdig" empfunden wird. Für mich gilt bei diesem Thema wie bei allen anderen dieser Art. Wer schwere Anschuldigungen erhebt. Und in diesem Fall schwere Anschuldigungen mit einem stark rassistischen Unterton, denn man unterstellt ja eindeutig Menschen aufgrund ihrer Rasse ein moralisches Fehlverhalten - der hat die Bringschuld und nicht umgekehrt. Und Cherry Picking und persönliche Wahrnehmung bei Abwesenheit von Fakten sind das exakte Gegenteil vom Erfüllen dieser Bringschuld. Das ist auch exakt das was ich damit meine wenn ich sage, dass in diesem Kontext nahezu nie eine sachliche Auseinandersetzung stattfindet und ich es deswegen meist vorziehe auf eben diese Art von Auseinandersetzung zu verzichten. LG George

Nordfriese

Ich suche diese Doku „Tickle“ - hat die schon irgendjemand irgendwo gefunden?

Bastian S.

Offenbar gibt es technische Probleme. Ich habe gerade eine längere Antwort verfasst, die nicht übernommen wird. @George: Ich vermute, du hast sie per E-Mail-Benachrichtigung erhalten?

Bastian S.

Ich versuche, die Antwort zu splitten:

Bastian S.

Wenn wir über Rassismus reden, insbesondere innerhalb von Talkshowformaten auf einer großen medialen Bühne, erwarte ich, dass wir mit Betroffenen sprechen, dass wir Opfern von Rassismus eine Plattform geben, dass wir MIT ihnen reden und nicht ÜBER sie. In dieser Hinsicht fällt es mir schwer, deiner Argumentation zu folgen. Ich möchte Weiße nicht vom Diskurs ausschließen, aber qualitativ sind ihre Erfahrungsberichte in der Debatte um Gewalt und Rassismus in der Polizei nicht gleichzusetzen mit denen nicht-weißer Menschen. Schlichtweg deshalb, weil Weiße bspw. nicht von Racial Profiling betroffen sind. Die Haltung, dass es bei der Polizei schwarze Schafe wie in anderen Berufszweigen gebe, lenkt von der strukturellen Frage ab und legitimiert, unfreiwillig oder nicht, den Status Quo. Um es nochmal deutlich zu sagen: Mit dem gleichen Argumentationsmuster wehrt das Innenministerium wissenschaftliche Studien über Racial Profiling innerhalb der Polizei ab.

Bastian S.

Die Indizienlage für Racial Profiling ist leider alles andere als „dürftig“. Erst Im Dezember 2019 mahnt die Europäische Kommission, dass Deutschland wahrscheinlich ein Problem mit rassistisch motiviertem Polizeihandeln habe. In dem Bericht der ECRI-Kommission heißt es: „Auch wenn es starke Indizien für ein ausgeprägtes Racial Profiling gibt, sind sich viele Polizeidienststellen und -vertreter dessen nicht bewusst oder leugnen dessen Existenz.“ https://rm.coe.int/ecri-report-on-germany-sixth-monitoring-cycle-german-translation-/16809ce4c0 Die Kommission empfiehlt daraufhin, eine Studie über Racial Profiling in Auftrag zu geben, welche das BMI mit der Begründung ablehnt, Racial Profiling wäre ohnehin nicht erlaubt. Nach der Logik bräuchte man keine Blitzer mehr aufstellen, weil es ohnehin nicht erlaubt ist, die vorgegebene Fahrgeschwindigkeit zu überschreiten. Der Journalist Stephan Anpalagan sagt im oben verlinkten Interview: „Ja, es gibt Racial Profiling. Das sagt nicht die Parteizeitschrift der MLPD, sondern der Europarat, der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen, die Europäische Kommission gegen Diskriminierung und Rassismus, Amnesty International und die Antidiskriminierungsbehörde des Bundes (…) Nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten.“

Bastian S.

Der Polizeisoziologe, Rafael Behr, der früher selbst Polizist war, meint im Interview mit dem DLF, dass sich „die gesamte Polizei gegen Aufklärung“ stemmt. https://www.deutschlandfunk.de/rassismus-in-der-polizei-die-gesamte-polizei-stemmt-sich.694.de.html?dram:article_id=479470 Warum tut sie das? So könnte sie doch den im Raum stehenden Vorwurf entkräften. Stattdessen gibt es auf allen Ebenen der Polizei- und Sicherheitsbehörden einen unerklärlich großen Widerstand gegen Aufklärung. Eine Medienstudie hat aufgezeigt, dass Zeitungen bis zu 32 mal (!) häufiger über ausländische Tatverdächtige berichten wie es ihrem statistischen Anteil an der Bevölkerung entspricht. Fernsehsender bis zu 19 mal: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Expertise_Hestermann_Herkunft_von_Tatverdaechtigen_in_den_Medien.pdf Das sind keine Indizien, sondern wissenschaftlich gut fundierte Erkenntnisse. Wenn Berichterstattung, welche maßgeblich zur politischen Meinungsbildung der Menschen beiträgt, ein derart verzerrtes Bild über die Realität darstellt, muss man sich über das Aufkeimen rechter Strömungen, auch innerhalb der Polizei, nicht wundern.

Bastian S.

Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft in Berlin, Bodo Pfalzgraf, hat in den 90ern nicht nur für die rechtsradikalen Republikaner kandidiert, sondern war darüber hinaus Mitglied des Hoffmann-von-Fallersleben-Bildungswerks, eine vom Verfassungsschutz beobachteten rechtsextremen Tarnorganisation. https://taz.de/Kritik-an-Berliner-Polizeigewerkschaft/!5693685/ Die Tatsache, dass Polizeibeamte in Führungsposition mit Personalverantwortung und Einfluss auf Ausbildungsinhalte rechte Gesinnungen vertreten, ist aus offensichtlichen Gründen problematisch und für das Verhindern rechtsextremer Netzwerke innerhalb der Polizei eher weniger förderlich. Die Indizienlage ist mehr als ausreichend, um von einem strukturellen Problem auszugehen.

Podcast ohne (richtigen) Namen

Die Indizienlage ist keineswegs "mehr als ausreichend". Das Argument "racial profiling" ist für sich genommen mehr als dürftig, weil es wieder Korrelation und Kausalität gleichsetzt und aus einer Häufung mit Korrelation Hautfarbe einen Kausalzusammenhang folgert der zu beweisen wäre aber nie bewiesen wird. Die Häufung selbst ist im Zirkelschluss bereits der Beweis. Zudem ist aus meiner Sicht komplett fragwürdig mit welche Logik mag Gender Profiling und auch Age Profiling akzeptiert, Racial Profiling aber ablehnt. Dem Grundgesetz oder einer Logik folgt das zumindest nicht. Mal abgesehen davon, dass auch hier wieder der Kausalzusammenhang verdreht wird und aus einer statistisch logischen Vermutung eine völlig unangebrachte Motivation gedeutet wird die natürlich nie beweisen wird. Nichts davon ist "wissenschaftlich gut fundiert", ganz im Gegenteil. Wie Eingangs schon erwähnt bewegen wir uns so weit weg von Wissenschaft wie man nur sein kann. Basis bildet eine Ideologie auf die man versucht, die Realität zurechtzubiegen, wie sich am deutlichsten an dem von Dir selbst gewählten Folgebeispiel zeigt: Das Papier das Du zitierst, das den Eindruck erwecken SOLL, es gäbe einer massiv erhöhte Berichterstattung über die Verbrechen von Ausländern, in Wahrheit aber nur zeigt, dass die Herkunft "deutsch" nicht explizit genannt wird. Das isses. Das ist eine komplett andere Aussage als das was Du suggerierst. Es ist ganz und gar nicht so, dass über ausländische Verbrecher 32 mal häufiger berichtet wird als es ihrem Anteil entspricht, es ist lediglich richtig, dass die Staatsangehörigkeit oft nur genannt wird, wenn es sich um nich-Deutsche Täter handelt. Mit anderen Worten: Es ist davon auszugehen, dass der Täter immer dann deutsch ist, sofern nicht anders angegeben. Das Ganze geht noch einen Schritt weiter. Nämlich, dass man die Konvention pflegt, ausländische Täter nicht ausdrücklich zu nennen, selbst wenn die Herkunft bekannt ist, aus Sorge man würde dadurch zum Klischee des "ausländischen" Verbrechers beitragen. Es sei denn sie ist "relevant für die Tat". Was allerdings absolut messbar ist, ist dass die tatsächlichen Berichterstattungszahlen (und das sind werte aus den USA) was Polizei betrifft signifikant höher sind, wenn es sich um schwarze Opfer oder/und weiße Täter handelt. (Ich selbst habe mir die Mühe gemacht die Werte 2017 zu recherchieren und kam auf einen Faktor von über 300% mehr Berichterstattung bei tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und weißen bzw. schwarzen unbewaffneten Menschen . (Was nicht verwundert, weil man ja wie gesagt leicht einen rassistischen Zusammenhang implizieren kann egal ob einer existent ist und das Thema damit zur Top News wird). Das ist eben das Problem - ich wiederhole mich: Mit den Halb- und Unwahrheiten die so gerne verbreitet werden, gerade dann wenn viele Menschen zu glauben scheinen, dass der Zweck offenbar die Mittel heiligt und man ja schließlich auf der Seite der Guten ist. Ich wiederhole mich ebenfalls, wenn ich sage, dass ich es aus den og Gründen Leid bin, diese "Diskussion" wieder und wieder zu führen. Für mich ist sie identisch damit, mich mit AfD Anhängern zu kloppen, die dieselbe Methodik und dieselben Logikfehler an den Tag legen beim Versuch, Ausländer zum Sündenbock zu stempeln wie Du und andere es tun beim Versuch, dasselbe mit ihrem jeweiligen Buhmann zu tun. In dem Fall eben weiße Polizisten. Und Du kannst Dir weiter DLF Artikel und Cherry gepickte Studien sparen. Ich kenne sie nahezu alle und auch sämtliche US-Varianten davon. Ich arbeite in der Materie seit mehr als einem halben Jahrzehnt und die stärkste Argumentationslinie ist tatsächlich die, wissentlich Kausalitäten zu ignorieren und zu versuchen den Cops über Überrepräsentation in "Kontrollen" Rassimus zu unterstellen. Zumindest ist das so ziemlich die einzige, die bei sehr oberflächlicher Betrachtung und ignorieren aller relevanten notwendigen Gegenfragen den Eindruck erwecken könnte als sei was dran. Wenn man sich dann allerdings die Mühe macht, für naheliegende Fehler zu kontrollieren bleibt halt auch da nichts mehr übrig. LG George

Björn

Auch von mir vielen Dank für die Folge. Wenn mal eine Folge aussfällt dann ist das nicht schlimm. Ihr sollt uns ja auch weiterhin erhalten bleiben und Spaß dran haben :) Also kurriert euch selbstverständlich aus. Ich versteh den diskurs darum garnicht. Lasst euch ned so triggern. Ich denke für die meisten normal denkenden ist es selbstverständlich das ihr Euch gesundheitliche Pausen nehmt. Ihr seid die besten <3

Bastian S.

Du sagst: „Es ist ganz und gar nicht so, dass über ausländische Verbrecher 32 mal häufiger berichtet wird als es ihrem Anteil entspricht“. Die Studie sagt: „Von 245 erwähnten Tatverdächtigen wurden 7 als explizit deutsch beschrieben (2,9 Prozent) und 101 als explizit nichtdeutsch (41,2 Prozent). Hiermit zeigt sich eine besonders deutliche Verzerrung der statistischen Daten: Laut PKS 2018 erfasste die Polizei mehr als doppelt so viele deutsche wie ausländische Tatverdächtige. In den Zeitungsberichten kommen 2019 mehr als 14 ausländische auf einen deutschen Tatverdächtigen (siehe Abbildung 4). Damit werden ausländische Tatverdächtige 2019 in Zeitungsberichten 32 Mal so häufig erwähnt, wie es ihrem statistischen Anteil entspricht.“ Richtigerweise hätte es in meinem letzten Kommentar lauten müssen, „wie es ihrem statistischen Anteil an der PKS“ entspricht. Das ändert aber nichts an der Grundaussage der verzerrten Berichterstattung. Warum wir uns v.a. über Racial Profiling unterhalten? Weil die Menschheit eine Geschichte hat, die geprägt ist von Verbrechen gegen Menschen mit anderer Hautfarbe. Weil daraus die gesellschaftliche Verantwortung erwächst, solche Verbrechen für immer und ewig zu verhindern und jede aufkommende Tendenz gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit schon im Keim zu ersticken. Sexismus und Altersdiskriminierung sind davon unberührt und für sich stehend ein großes Problem. Ich fürchte, wir kommen in dieser Diskussion auf keinen gemeinsamen Nenner. Müssen wir auch gar nicht. Danke, dass du im letzen Absatz deines letzten Beitrags klargemacht hast, dass dir in erster Linie die Ideologisierungen von Links wie Rechts ein Dorn im Auge sind. Ich denke, ich verstehe deinen Standpunkt jetzt besser, auch wenn ich anderer Meinung bin. Ich werde noch ein wenig darauf rumdenken und deine Punkte mitnehmen, um meine eigenen Positionen zu hinterfragen. BTW: Ich wünsche Dir von Herzen gesundheitlich alles Gute, eine gute Genesung und dass du gestärkt aus diesem schwierigen Lebensabschnitt hervorgehen wirst! Alles Gute Dir, George!

Florian B.

Könnt ihr mal Pepper fragen, wie er das gemacht hat mit dem Post-Scanner? Ich hätte da auch mächtig Bock drauf. Dieser Papier-Krieg nervt so und ich würde extrem gerne auf eine digitale Ablage gehen. Auch was Jochen sich da geholt hat klingt spannend. Vielleicht könnt ihr dazu noch was sagen? Ansonsten: vielen Dank für die Folge und die klaren Worte von Eddy bezüglich der ausgefallenen Folge. Gesundheit geht immer vor und wenn halt mal Folgen ausfallen, dann ist das so. Hauptsache ihr seid und bleibt alle gesund!

Dorian

Kaninchen bitte niemals im Käfig halten. Kaninchen haben den gleichen Bewegungsdrang und Radius wie eine Katze. Die brauchen Beschäftigung und ein anderes Kaninchen als Partner. Sonst grenzt es schon an Tierquälerei. Als Beispiel für perfekte Haltung kann ich Foinz auf Instagram etc. empfehlen.

Marie

Hi, Ihr Lieben! Ede, Du bist großartig, wenn Du Dich aufregst über irgendwelche Arschlöcher, die Georges Situation nicht begreifen! Sei bitte noch weniger nett, wenn das wieder passiert! 💪🏼 George, ich wünsche Dir weiterhin nur das Beste, achte gut auf Dich! 🤗 Und Jochen: Du bist zu lieb für diese Welt! 😉

donkeyshepherd

Immer wieder erfrischend, wie Jochen in den Rätseln trotz Tipps absolut abstruse, unlogisch Theorien aufstellt 😁

Melanie Doe

Hallo Ihr Lieben! Ich komme gerade erst dazu, die Folge zu hören und bin noch recht am Anfang, aber eins muss ich direkt loswerden: Ich unterstütze das "Fickt Euch" von Eddy an die Idioten von ganzem Herzen! Ich finde es unglaublich, wie George sich trotz seiner Situation, für den Podcast einsetzt, aber ganz ehrlich: so sehr ich Euch liebe - es ist nur ein Podcast! Gesundheit geht *immer* vor. Ich freue mich über jede Folge. Aber wenn eine ausfällt, ist mein erster Impuls immer Besorgnis. Lasst Euch also von einzelnen Arschlöchern nicht ansicken! Und noch eine kleine Anekdote zum Thema "Schwindel": Bei mir setzte mit 34 ein richtig übler Schwindel ein und ging zweieinhalb Jahre nicht mehr weg. Alle, die mich gesehen haben, dachten immer, ich wäre volltrunken, da ich so geschwankt habe. Alle Ärzte haben die Initialdiaognose (Schlaganfall mit dauerhaftem Hirnschaden) immer nur wieder nachgeplappert und nichts gefunden, das mir irgendwie geholfen hätte. Irgendwann bin ich auf eigene Kosten zu nem spezialisierten Arzt am anderen Ende Deutschlands gegangen, der damit geworben hat, die Diagnose von Grund auf neu zu stellen und unvoreingenommen zu sein. Und siehe da: er hat mit nem recht einfachen Medikament und ein paar Übungen, den Schwindel innerhalb von nur einer Woche in den Griff gekriegt! ....und die "Wasser-ins-Ohr-Tortur" hab ich u.a. auch mehrfach hinter mich gebracht (mit kaltem und warmen Wasser) 😄 Und die Moral von der Geschichte: Es lohnt sich, nach gescheiten Ärzten zu suchen! 😊 Macht so weiter wie bisher! Und lasst Euch von nichts und niemandem unterkriegen! 💙

Pan Da

@Eddy das mit dem Schwindel hab ich auch seit fast einem Jahr, bei mir ist es eine Bandscheibenvorwölbung inder Brustwirbelsäule, ich hab immer wieder unterschiedlich stark Druck am Kopf, Schwindel, weiche Kniee und nen geblähten Magen, Physio und Schwimmen helfen bei mir (-:

Student ohne (richtigen) Namen

Ja, ich weiß. Random Person im Internet echauffiert sich und bildet sich moralische Urteile über Dinge, die sie selbst nichts persönlich angehen. Und dennoch muss ich das hier einfach loswerden, nachdem ich die letzten Male, bei denen mir das Thema durch eure Podcast auf der Seele legte, den Rand gehalten habe. Haustiere sind keine Testdummys, mit denen man sein Kind Verantwortung antrainieren kann. Noch weniger sollten sie angeschafft werden, um das quengelnde Kind still zu stellen. Waren es nicht Nils und Simon mit der Buchidee, festzuhalten, was für schreckliche Dinge Kinder ihren Haustieren antun? Wie kommen wir ohnehin auf die Idee, dass alles, was klein und flauschig ist und an ein Kuscheltier erinnert. auch in die Hände eines Kindes sollte? Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten etc. sind Tiere mit weitaus komplexeren Bedürfnissen als "kuschel mit mir", "spiel mit mir" und "fütter mich". Anders gesagt: Werden Jochen oder seine Frau dabei sein, wenn die Tochter auf die Idee kommt "Quitschi bekommt jetzt ein Bad in der Badewanne" und sich dann wahnsinnig darüber freut, wie viel Spaß das arme Ding doch beim schwimmen zu haben scheint? Wenn ja, werden Jochen und seine Frau dann auch wissen, dass dies ein schreckliches Erlebnis für das Meerschweinchen wäre? Mag ein übertriebenes Beispiel sein, aber diese Diskrepanz zwischen (kindlicher) Vorstellung und den tatsächlichen Bedürfnissen des Tieres verursacht viele traurige Existenzen. 2 Meerschweinchen ist das absolute Minimum, was auch nicht heißt, dass es toll ist, und eine reine Käfighaltung, ohne täglichen Auslauf, ist nicht artgerecht. Zumal, wie viel Verantwortung kann ein - wie alt war Jochens Tochter nochmal? - 5 [?] Jahre altes Kind überhaupt aufbringen? Wie viel Empathie und Verständnis kann ein 5 jähriges Kind aufbringen? Wie sehr hilft es dem Kind dabei wirklich, ihm ein Tier teilweise schutzlos auszuliefern (Ich will an dieser Stelle keinesfalls unterstellen, dass Jochen das zwangsläufig tun würde, es geht mir um den allgemeinen Umgang, der leider viel zu häufig ist)? Wer wird den Meerschweinchen täglich Auslauf geben und den Käfig regelmäßig reinigen? Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Kind das gewissenhaft erledigen wird. Noch einmal sorry, aber ich musste mir das einfach von der Leber tippen. Auch, weil ich mit 6 Jahren Meerschweinchen bekam. Natürlich hatte ich mich damals unheimlich gefreut. Natürlich hingen sie mir am Herz. Natürlich habe ich mir die Augen ausgeheult, als sie gegangen sind. Wenn ich aber zurückblicke, muss ich sagen, dass ich mich nicht entsinnen kann, wirkliche Verantwortung ihnen gegenüber empfunden zu haben. Spätestens mit Beginn der Pubertät fand ich es sogar leider überwiegend nervtötend und anstrengend mich um sie zu kümmern. Ebenso kann ich leider nicht behaupten, sie in den frühen Jahren immer artgerecht behandelt zu haben. Stattdessen muss ich sie manchmal mehr wie Kuscheltiere gesehen haben, als wie Lebewesen.

DerSebastian

Kleiner Fun-Fact zum Rätsel: Ich arbeite unter anderem in der Versicherungsbranche (Marketing & Direktvertrieb). Bei Newsletter- oder sonstigen Kampagnen mit direkter Ansprache werden häufig Beamte, Richter und LEHRER ausgenommen. Der Beruf wird oft beim Abschluss von verschiedenen Versicherungen erfragt und ist daher bei der Versicherung bekannt. Bei diesen Gruppen passiert es erfahrungsgemäß häufiger, dass sie sich über kleinere Ungereimtheiten & Co beschweren, echauffieren, belehren wollen und damit extrem viel Arbeit verursachen. Es geht natürlich nie um verbotene Kampagnen oder Rechtsverstöße, sondern um Kleinigkeiten, wie das starke Vereinfachen von Sachverhalten für werbliche Aussagen. Daher musste ich Schmunzeln, dass es natürlich eine Lehrerin war, die sich bis ins Kleinste mit AGBs einer Versicherung beschäftigt hat ;) Scheint wohl was dran zu sein ... Übrigens werden diese Gruppen bei Versicherungen aber meist auch preislich bevorzugt (bspw. Autoversicherung), weil sie durch ihre Eigenschaften statistisch nachweislich ein geringeres Risiko darstellen als andere Berufsgruppen. Auch daher wird bei vielen Versicherungen nach dem Beruf oder Berufsgruppe gefragt. So lange es in der reinen Beurteilung des Risikos nachweislich einen Unterschied macht, dürfen solche Informationen auch verwendet werden - so lange kein höherrangiges Recht dagegen steht natürlich. Nach einer Religion darf bspw. nicht gefragt werden und bei der KFZ-Versicherung darf auch das Geschlecht keine Rolle spielen - zum Nachteil der Frau übrigens. Die Berücksichtigung des Geschlechts verstößt aber gegen die Gleichstellungsrichtlinie der EU. Denke Eddy und Jochen haben gar nicht so weit gelesen, aber Georg findet das vielleicht spannend ;)

Be S.

Wäre der Pipi Max nicht eine Option? Allerdings habe ich keine Ahnung, ob es den noch gibt... 🙈