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Gedankenblüten sind kleine, lose Gedanken. Du kannst sie dir im übertragenen Sinne zu einem Strauss binden oder einzeln pflücken, wenn dir gerade danach ist. Manche begleiten dich durch den Monat, andere dürfen nur kurz da sein.

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Willkommen im April.

Der Frühling ist inzwischen angekommen. Nicht mehr nur als zarte Andeutung, sondern spürbarer und kräftiger. Die Natur wird dichter. Grüner. Lebendiger. Und vielleicht hast du es auch schon bemerkt: manches wächst jetzt nicht mehr nur vorsichtig, sondern beginnt, Raum einzunehmen.

Unser Monatsthema lautet: Bäume und Wälder.

Für mich haben Bäume etwas sehr Beruhigendes. Sie stehen einfach da. Tief verwurzelt. Still.Und gleichzeitig sind sie voller Leben, Veränderung und Bewegung - auch wenn man sie auf den ersten Blick kaum wahrnimmt.

Im Wald zu sein fühlt sich oft an wie ein kleiner Rückzug. Ein Ort, an dem alles ein bisschen langsamer und Gedanken leiser werden. Der Blick öffnet sich wieder für die kleinen Dinge.

Und deshalb möchte ich auch diesen Monat eine Frage an dich weitergeben:

Wo findest du deine Ruhe und was gibt dir Halt?Ist es ein Ort? Ein Gefühl? Etwas, das du tust?

Vielleicht magst du diesen Gedanken durch den April tragen und schauen, was sich zeigt.

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M I N I - I M P U L S E für dein Skizzenbuch

Zeichne BaumstrukturenRinde, Äste, Wurzeln. Achte auf Linien, Muster und Wiederholungen.

Arbeite mit SchichtenLege Flächen übereinander wie Blätter im Wald. Was passiert, wenn sich Formen überlagern?

Finde "deinen Baum“Male nicht den perfekten Baum, sondern deinen Baum.Abstrakt, reduziert oder ganz intuitiv.

Nutze natürliche FarbenGrün, Braun, erdige Töne - gemischt, gebrochen, lebendig.Welche Farbstimmung entsteht daraus?

I N S P I R A T I O N

Diesen Monat bin ich noch immer im Collagen-Fieber bzw. generell viel am Basteln und nicht nur Malen. Ende März habe ich beim Workshop von frau.annika und lisa.vasvari mitgemacht und dieses kleine Mini Me gebastelt:

Daneben verzaubert mich Célines luftig lockerer Stil, in dem sie ihre Naturmotive aufs Papier zaubert. Sie arbeitet hauptsächlich mit Gouache, kombiniert aber auch gerne mal wie hier Neocolor dazu.

Ein toller Trick, um locker zu zeichnen und sich nicht zu sehr zu verkopfen ist folgender. Ein Stück Papier auf den Bleistift ausspiessen und dann zeichnen, ohne direkt sehen zu können, wie es wird. Pfiffig, oder?

Das Spiel mit Negativräumen fasziniert mich immer mal wieder - ich hatte es selbst mit unseren Schneeglöckchen aus den letzten Referenzbildern versucht. Frau Aiko nutzt das regelmässig in ihren Werken und den Effekt, der dadurch entsteht, finde ich super!

Und noch eine "Spielerei", die zum Abschalten einlädt: abstrakte Formen und Muster aufs Papier bringen. Ein bisschen wie Poesie aus Farben und Formen finde ich. Die Meisterin hier auf jeden Fall Laura Horn.

Das wars an Inputs, Ideen und Inspirationen fürs Erste. Ich freue mich auf unseren gemeinsamen April mit hoffentlich vielen kleinen Experimenten.

Liebe Grüsse, Laura

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