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Leider hielten die Bauchschmerzen auch zu Beginn der Woche an und waren am Dienstag so stark, dass ich den Tag nach einem Ultraschalltermin beim Arzt komplett im Bett verbracht habe. Am Mittwoch wurde dann Blut abgenommen, und auch dieser Tag bestand größtenteils aus Bettruhe. Am Montag hatte ich mein zweites Homeshooting, das wirklich viel Spaß gemacht hat, allerdings auch ziemlich anstrengend war.

Am Donnerstag hieß es dann schnell packen, und am Freitag ging es für mich nach Bukarest, meinen ersten Auslandsurlaub ganz alleine. Überraschenderweise hatte ich so gut wie keine Angst, sondern habe mich einfach nur darauf gefreut. Die Uhrzeit war allerdings alles andere als angenehm - ich musste um 4:30 Uhr aufstehen. Aber was macht man nicht alles für eine Reise?

Am Freitagnachmittag habe ich an einer Walking Tour teilgenommen, die sehr interessant war und mir geholfen hat, ein bisschen mehr über Bukarest und Rumänien zu lernen. Auf der Tour habe ich außerdem einen Studenten kennengelernt, der aktuell in Karlsruhe studiert. Wir haben uns so gut verstanden, dass wir nach der Tour noch gemeinsam ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut und anschließend etwas essen gegangen sind. Dabei sind wir vermutlich im touristischsten Restaurant von ganz Bukarest gelandet 😆 Trotzdem war das Essen wirklich gut, die Inneneinrichtung atemberaubend und es gab sogar eine Tanzvorführung.

Am Samstagmorgen durfte ich dann zum ersten Mal mit @seelview4 shooten. Wirklich einer der angenehmsten Fotografen, mit denen ich in letzter Zeit gearbeitet habe. Weil wir uns so gut verstanden haben, haben wir uns abends noch zum Abendessen verabredet. Die Zeit dazwischen habe ich mit Sightseeing verbracht. In dem Apartmentkomplex, in dem ich gewohnt habe, gab es übrigens den kleinsten Aufzug, den ich jemals gesehen habe. Bitte fragt mich nicht, wie oft ich die Treppen in den sechsten Stock genommen habe, statt den Aufzug zu benutzen 😆🙈 Am Samstagabend habe ich mich dann doch getraut, ihn zu nehmen, weil ich High Heels anhatte. Und was soll ich sagen? Vielleicht war ich etwas zu doof, ihn richtig zu bedienen. Vielleicht dachte ich kurz, dass ich nie wieder herauskomme, weil sich die Tür nicht öffnen ließ. Vielleicht bin ich in drei weitere Stockwerke gefahren, in der Hoffnung, dass sie dort funktioniert. Vielleicht habe ich den Fotografen kurz panisch angerufen, nur um genau in dem Moment die Tür aufzukriegen. Natürlich im fünften Stock. Am Ende bin ich dann doch wieder die Treppe gegangen 😆🙈

Das Restaurant, in dem wir abends waren, war wirklich wunderschön, mit guter Musik, leckerem Essen und sehr nettem Personal. Ansonsten muss ich aber sagen, dass mich die Menschen in Bukarest nicht unbedingt durch ihre Freundlichkeit überzeugt haben, auch wenn es natürlich Ausnahmen gab.

Den gestrigen Tag habe ich mit weiterem Sightseeing verbracht. Nach dem Frühstück bin ich einfach durch die Stadt geschlendert, habe kleine Seitenstraßen erkundet, gut gegessen und die Sonne genossen. Die Architektur in Bukarest ist unglaublich spannend, und man sieht die Geschichte der Stadt wirklich an jeder Ecke. Die größte Enttäuschung meines Urlaubs war allerdings, dass ich keinen schönen Magneten für meinen Kühlschrank gefunden habe. Aber damit kann ich leben, denn insgesamt war es ein wirklich großartiger Kurztrip.

Er hat mir gezeigt, dass man überall Anschluss finden kann, und vor allem, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann. Und dass meine Panikattacken der Vergangenheit angehören oder zumindest keine echte Bedrohung mehr darstellen. Und das ist ein wirklich schönes Gefühl.

So, und jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Bucht euch den Kurztrip. Reist alleine. Führt euch selbst aus. Achtet auf euch und habt einen guten Start in die Woche!

PS: Mittlerweile denke ich, dass ich Proteinprodukte aktuell nicht gut vertrage und mein Magen deshalb einfach überreizt war, denn während des Urlaubs hatte ich so gut wie keine Probleme. In meinen Blutwerten waren die Leukozyten erhöht, deshalb soll ich in drei Monaten noch einmal zur Kontrolle kommen ✌🏻

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Unfortunately, the stomach pain continued at the beginning of the week and became so severe on Tuesday that I spent the entire day in bed after seeing the doctor for an ultrasound. On Wednesday I had blood drawn, and that day also mostly consisted of resting in bed. On Monday I had my second home shoot, which was a lot of fun but also quite exhausting.

On Thursday it was time for some quick packing, and on Friday I headed to Bucharest for my first solo trip abroad. Surprisingly, I hardly felt any fear at all and was simply excited about it. The departure time, however, was far from pleasant since I had to get up at 4:30 a.m. But what wouldn’t you do for a trip?

On Friday afternoon I joined a walking tour that was very interesting and helped me learn a bit more about Bucharest and Romania. During the tour I met a student who is currently studying in Karlsruhe. We got along so well that after the tour we continued exploring a few sights together and then went out for dinner. We probably ended up in the most touristy restaurant in all of Bucharest 😆 Still, the food was really good, the interior was breathtaking, and there was even a dance performance.

On Saturday morning I had my first shoot with @seelview4. He was truly one of the most pleasant photographers I’ve worked with recently. Since we got along so well, we decided to meet again for dinner in the evening. In between, I spent my time sightseeing. The apartment building where I stayed had the smallest elevator I have ever seen. Please don’t ask how many times I took the stairs up to the sixth floor instead of using it 😆🙈 On Saturday evening I finally dared to take it because I was wearing high heels. And well… maybe I was a bit too clueless to operate it properly. Maybe I briefly thought I would never get out again because the door wouldn’t open. Maybe I rode to three other floors hoping it would work there. Maybe I called the photographer in mild panic, only to open the door at that exact moment. Of course on the fifth floor. In the end, I just took the stairs again 😆🙈

The restaurant we went to that evening was beautiful, with great music, delicious food, and very friendly staff. However, I have to say that overall the people in Bucharest didn’t particularly impress me with their friendliness, although of course there were exceptions.

I spent Sunday doing more sightseeing. After breakfast I simply wandered through the city, explored side streets, enjoyed good food, and soaked up the sunshine. The architecture in Bucharest is incredibly interesting, and you can see the city’s history on almost every corner. The biggest disappointment of my trip was that I couldn’t find a nice magnet for my fridge. But I can live with that, because overall it was an absolutely wonderful short trip.

It showed me that you can connect with people anywhere, and more importantly that I can rely on myself. And that my panic attacks belong to the past, or at least no longer feel like a real threat. And that is a really beautiful feeling.

So all that’s left to say is this: book the trip. Travel alone. Take yourself out. Take care of yourself, and have a great start to the week!

PS: By now I suspect that I currently don’t tolerate protein products very well and that my stomach was simply irritated, since I had almost no issues during the trip. My blood tests showed elevated leukocytes, so I’ll have to go back for another check in three months ✌🏻

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Comments

super_majo_a

Hallo Marie, ganz tolle Bilder von Deine Stadttour durch Bukarest! 🙌 Gruß Mario 😉